6 Monate Donald Trump - wie urteilt der Markt?

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  • 6 Monate Donald Trump - wie urteilt der Markt?

    Die folgende Tabelle beschreibt die Kursänderung der Aktien des S&P 100 seit dem 08.11.2016, dem Tag des Wahlsiegs von Donald Trump.
    Um die Zahler hoher Dividenden nicht zu benachteiligen, aber auch nicht jede einzelne Dividendenausschüttung recherchieren zu müssen, habe ich jeder Aktie die Hälfte der Dividendenprognose für 2017e gutgeschrieben (und dem S&P 100 seine durchschnittliche Dividendenrendite von 1,96%); bei Biogen ist der Spin-Off Bioverativ (der für sich genommen recht gut gelaufen ist) aus dem Startkurs herausgerechnet.



    Outperformer:
    Underperformer:

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Bereinigung ()

  • Bereinigung schrieb:

    Die folgende Tabelle beschreibt die Kursänderung der Aktien des S&P 100 seit dem 08.11.2016, dem Tag des Wahlsiegs von Donald Trump.
    Um die Zahler hoher Dividenden nicht zu benachteiligen, aber auch nicht jede einzelne Dividendenausschüttung recherchieren zu müssen, habe ich jeder Aktie die Hälfte der Dividendenprognose für 2017e gutgeschrieben (und dem S&P 100 seine durchschnittliche Dividendenrendite von 1,96%); bei Biogen ist der Spin-Off Bioverativ (der für sich genommen recht gut gelaufen ist) aus dem Startkurs herausgerechnet.



    Outperformer:
    Underperformer:

    Hier zitiere ich mich mal unverschämterweise ;)

    ""Boeing ist für mich eine Aktie , die im Schatten von Trump gut laufen wird .
    Ich halte sie in meinem "Ewigkeitsdepot" jetzt auch schon seit rd. 17 Jahren .
    Beständig war sie eigentlich immer , natürlich mit Bewegung aber
    letztlich eine Aktie mit guten Dividenden rd. 3,5 % und profitabler
    Vergangenheit und eben wegen , aber nicht nur wegen Trump vermutlich
    auch in Zukunft .""

    Wir hatten vor längerer Zeit diese Aktie auf dem Schirm , gelaufen ist sie tatsächlich , obwohl Trump die Rolle als Weltpolizei reduzieren wollte .

    Nato in einem desolaten Zustand , America first , für mich kommt man an Boeing nicht vorbei .
    Eigentlich bin ich froh , dass es keine reine Rüstungsaktie ist , sonst hätte ich sie wohl nicht so lange im Depot .
    Ich muss unumwunden feststellen , dass meine Aktivitäten bei Aktien erlahmen , ich frage mich nach 8 Jahren , ob es so oder so ähnlich weitergehen kann ?

    Wie du richtig schreibst , werden Zinserhöhungen und steigende Staatsausgaben Konsequenzen für Aktien haben , da könnte allerdings die derzeitigen Verlierer Nahrungs- und Genussmittel, Verbrauchsgüter
    auch zu Stabilisierern werden .

    Deswegen werden sie weiter bei mir im Depot bleiben , was an Nahrungsmitteln in diesen Zeiten an Attraktivität verliert , werden sie in schwierigen Zeiten wieder erlangen bzw. die gleiche Trägheit oder Stabilität zeigen .Wenn ich an 2008 denke , waren sie diejenigen , die mich noch am ruhigsten schlafen ließen .

    Bei Öl und Gas verhindert Trump eher steigende Ölpreise , eigenes Fracking so wie Freigaben in Küstennähe zu bohren verknappen nicht gerade die Ware , sie wird billiger , dennoch werde ich Ölaktien weiter halten .

    Warum verkaufe ich noch nicht , reines Bauchgefühl , Ökonomen haben ähnliches noch nie erlebt , die meisten sind vermutlich kaum in der Lage intermediäre Abhängigkeiten zu erkenen und kausale Zusammenhänge darzulegen .Prognosen wagen die wenigsten , man kann allenfalls Wetten auf Trump abschließen , so etwas läuft momentan deadline 2018 ..wer weiß schon was kommt ?

    Allein an Zahlen wird man es nicht festmachen können , IBM steht bei dir gering im Minus ist aber zuvor hervorragend zurückgekommen , soll oder kann man aus diesen Zahlen Rückschlüsse auf anstehende Investitionen ziehen , ich vermute kaum aber das ist ja auch nicht Vorrangig für diese Listung .

    Sie ist für mich hochinteressant , ich vermute , dass sie nach einem weiteren Jahr ganz anders aussehen wird , ich werde mal ein screenshot machen ;) danke dafür .
  • Pro schrieb:

    Hier zitiere ich mich mal unverschämterweise ;)
    ""Boeing ist für mich eine Aktie , die im Schatten von Trump gut laufen wird .
    Ich halte sie in meinem "Ewigkeitsdepot" jetzt auch schon seit rd. 17 Jahren .
    Beständig war sie eigentlich immer , natürlich mit Bewegung aber
    letztlich eine Aktie mit guten Dividenden rd. 3,5 % und profitabler
    Vergangenheit und eben wegen , aber nicht nur wegen Trump vermutlich
    auch in Zukunft .""
    Herzlichen Dank auch Dir für Deinen Text, der geradezu als Lehrbuch für die Erzeugung von Fake News dienen kann:
    1. Aufstellen einer vagen Behauptung, die aufgrund fehlender Begriffsdefinition niemals überprüfbar sein kann (was bedeutet "im Schatten von Trump" als Zeitraum, was bedeutet "gut laufen" prozentual absolut oder relativ zu welcher Benchmark?).
    2. Reklamation einer eingetroffenen Vorhersage zu einem willkürlich gewählten späteren Zeitpunkt.
    3. "Beweis" des Eintreffens durch Verwendung einer falschen Quelle, denn die von Dir zitierte Tabelle beschreibt die Entwicklung seit dem Wahlsieg von Trump, während Deine "Vorhersage" erst eine Woche danach aufgestellt wurde, nachdem Boeing in dieser Woche bereits überdurchschnittlich stark gestiegen war.


    Dein Text besteht also aus drei Elementen:
    1. Anmaßung ("Ich kann einen Einzeltitel besser beurteilen als der Markt"),
    2. Verdrehung der ursprünglichen Aussage ("Ich habe zwar nichts über die Entwicklung von 6 Monaten vorhergesagt, aber die glücklicherweise tatsächlich eingetretene Entwicklung lässt mich gut aussehen, also verwende ich sie jetzt, bevor der Markt in die falsche Richtung dreht") und
    3. Verdrehung der Realität ("Die Quelle passt zwar nicht zu meiner Vorhersage, aber ich verwende sie trotzdem mal - vielleicht merkt es ja keiner").
    Mit derselben Technik hat Nostradamus eine bis heute anhaltende hohe Bekanntheit erlangt. Du bist also auf dem richtigen Weg.

    -----------------------------------------------------------------------------

    John Kenneth Galbraith schrieb:

    “There are two kinds of forecasters: those who don’t know, and those who don’t know they don’t know.”
    Die Wahrscheinlichkeit für die Korrektheit von Vorhersagen für die Marktentwicklung durch ausgewählte Experten liegt nach der Studie der CXO Advisory Group bei 46,9% bzw. 47,4% - das ist schlechter als ein Münzwurf.

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Bereinigung ()

  • Pro schrieb:

    für mich kommt man an Boeing nicht vorbei
    Mein Problem mit Boeing: In der Krise 2008 ist sie von über 75 auf unter 25 Euro gefallen: also -70%. Seit dem ist sie zwar wieder gut gelaufen (allerdings schlechter als Airbus). Was wird sie aber in der nächsten Krise machen? Wieder -70%? Dann würde sie bei 50 Euro stehen.
    Was mich außerdem von einem Investment an Boeing abhält ist das hier: Die Regierung in Peking bläst zum Angriff auf Airbus und Boeing
  • Bereinigung schrieb:

    Pro schrieb:

    Hier zitiere ich mich mal unverschämterweise ;)
    ""Boeing ist für mich eine Aktie , die im Schatten von Trump gut laufen wird .
    Ich halte sie in meinem "Ewigkeitsdepot" jetzt auch schon seit rd. 17 Jahren .
    Beständig war sie eigentlich immer , natürlich mit Bewegung aber
    letztlich eine Aktie mit guten Dividenden rd. 3,5 % und profitabler
    Vergangenheit und eben wegen , aber nicht nur wegen Trump vermutlich
    auch in Zukunft .""
    Herzlichen Dank auch Dir für Deinen Text, der geradezu als Lehrbuch für die Erzeugung von Fake News dienen kann:
    1. Aufstellen einer vagen Behauptung, die aufgrund fehlender Begriffsdefinition niemals überprüfbar sein kann (was bedeutet "im Schatten von Trump" als Zeitraum, was bedeutet "gut laufen" prozentual absolut oder relativ zu welcher Benchmark?).
    2. Reklamation einer eingetroffenen Vorhersage zu einem willkürlich gewählten späteren Zeitpunkt.
    3. "Beweis" des Eintreffens durch Verwendung einer falschen Quelle, denn die von Dir zitierte Tabelle beschreibt die Entwicklung seit dem Wahlsieg von Trump, während Deine "Vorhersage" erst eine Woche danach aufgestellt wurde, nachdem Boeing in dieser Woche bereits überdurchschnittlich stark gestiegen war.


    Dein Text besteht also aus drei Elementen:
    1. Anmaßung ("Ich kann einen Einzeltitel besser beurteilen als der Markt"),
    2. Verdrehung der ursprünglichen Aussage ("Ich habe zwar nichts über die Entwicklung von 6 Monaten vorhergesagt, aber die glücklicherweise tatsächlich eingetretene Entwicklung lässt mich gut aussehen, also verwende ich sie jetzt, bevor der Markt in die falsche Richtung dreht") und
    3. Verdrehung der Realität ("Die Quelle passt zwar nicht zu meiner Vorhersage, aber ich verwende sie trotzdem mal - vielleicht merkt es ja keiner").

    Danke , eine andere Stellungnahme von dir hätte mich auch irritiert , dagegen ist nichts zu sagen , ich akzeptiere es , denn es ist nur konsequent , bezogen auf deine Art der Anlagestrategie .

    Natürlich spukst du wieder ein wenig , indem du mir etwas unterstellst , was ich wirklich nicht will , man kann auch über den Markt diskutieren und Aktienentwicklungen allein dadurch prognostizieren ohne den Anspruch haben zu wollen , den du unterstellst .

    Interessant werden ohnehin für Rüstung , Ölindustrie und Luftfahrt in den USA die soeben abgeschlossenen Verträge Trumps sein , das wird Auswirkungen haben , die zu prognostizieren in Bezug auf einige Aktien ich mir jetzt aber verkneife ;) .




  • @goccih

    Hier werden keine Anlage empfehlungen ausgesprochen , lediglich Meinungen zu Anlagetrategien und Bewertungen ausgetauscht , wenn ich so etwas schreibe , dann ist das meine Meinung aber natürlich keine Empfehlung .

    Das mit 2008 war wohl etwas anders , ich müsste nachsehen , habe aber jetzt nicht die Zeit dazu , es ist auch nicht wichtig , allerdings gibt es immer wieder Darstellungen im Chartverlauf , die suggerieren , dass Boeing wegen der Krise 2008in die Knie gegangen ist , in Wahrheit ist es die Duplizität , die irritiert , seit 2007 hat Boeing die Dreamliner - Affäre gehabt , die Auswirkungen werden dann im Chartverlauf nicht differenziert dargestellt , so dass man den Grund des Einbruchs eben nicht allein der Finanzkrise zuschreiben kann .

    Aber wie auch immer , eine Anlageempfehlung ist es nicht , ich werde sie wohl kaum abgeben , weil ich eine Anlagestrategie habe , die mich bei einigen Investments in den Modus Perpetuum Mobile Pecuniae gebracht hat , dazu zählt auch Boeing , soll heißen , hier wurde längst die Investitionssumme herausgezogen und ausschließlich den Gewinnen die Perpetuum Funktion überlassen .

    Airbus halte ich ebenfalls , die sehe ich allerdings vor einem anderen Hintergrund .
  • Pro schrieb:

    weil ich eine Anlagestrategie habe , die mich bei einigen Investments in den Modus Perpetuum Mobile Pecuniae gebracht hat , dazu zählt auch Boeing , soll heißen , hier wurde längst die Investitionssumme herausgezogen und ausschließlich den Gewinnen die Perpetuum Funktion überlassen.
    Das bedeutet im Klartext, dass Du das Geld als "geschenkt" betrachtest und Dich deshalb gar nicht mehr dafür interessierst, ob es in einer guten oder einer schlechten Aktie investiert ist.

    Dies ist ein bekanntes psychologisches Phänomen, das automatisch zu schlechten Entscheidungen führt.
  • Da ich mich nicht mehr uneingeschränkt aktiv mit Investitionen auseinandersetzen muss , jedenfalls nicht mehr unbedingt zum Vermögensaufbau ,ist das eine Vorgehensweise , die ich in Abwandlung des bekannten Begriffs " Gewinne muß man laufen lassen " , praktiziere .

    Wie schon angemerkt bei wenigen Investments , die seit etlichen Jahren laufen ,schließlich müssen sie ja auch entsprechende Performance zeigen , erst bei 100 % Gewinn beginnt der Ausstieg .

    Es passiert ausschließlich im Anteil des " Ewigkeitsdepots "
    Das ist innerhalb der Geamtstruktur des Depots letztlich ein geringer Teil von Aktien von Unternehmen , deren Geschäftsmodell mich überzeugt , bei denen ich davon ausgehe , dass sie am Markt Bestand haben werden , die ich halten möchte und letztlich sind es Anteile , die vor 2009 notieren , also ( noch ) steuerbefreit sind .

    Die jeweiligen Investitionen werden herausgezogen und in " sichere " Anlagen investiert .

    So ein Verhalten impliziert demnach , dass man davon ausgeht , in den Positionen keine Verluste mehr zu machen , allenfalls geringere Gewinne , Verlust nur , wenn das Unternehmen failt , fortlaufend sind Dividendenausschüttungen , das yoc ist natürlich top ;)

    Ich denke so etwas kann man nur machen , wenn man Vermögensaufbauphasen hinter sich hat und zum großen Teil in die Sicherungs-und Bewahrungsstrategie einschwenkt .
    Für mich gibt es kein statisches Depot , allenfalls zu Beginn , in der Phase des Vermögensaufbaus , irgendwann muss ein Depot in der Struktur verändert werden , muss andere Assets beinhalten unter anderem auch Perpetuum-Anteile .
  • Alexxx schrieb:

    ETF Depot als vergleich:

    Tradgate14.11.1612.05.17
    MSCI World ETF11043,2247,8559,69 %
    MSCI EM ETF12733,39539,90516,31 %


    Für mich persönlich sehe ich keinen Grund Stock Picking zu betreiben.
    Das solltest du auch noch nach dem nächsten crash sagen können , ich denke , dass wir das hier durchaus anschließend zu Ende diskutieren können ;)
  • Pro schrieb:

    das yoc ist natürlich top ;)
    Der Yield on Cost ist nicht "top", sondern bei einer Division durch Null undefiniert.

    Du tust genau das, was in dem verlinkten Video erklärt wird: Du steckst Dein Geld in zwei Taschen, nämlich in
    • eine Tasche mit dem bereits wieder heraus genommenen Geld (mit einer Wertentwicklung von plus/minus Null) und
    • einer Tasche mit dem noch investierten Geld (mit einer "Yield on Cost" von unendlich).
    Die eine Tasche verschweigst Du, um mit der anderen Tasche prahlen zu können.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bereinigung ()

  • Pro schrieb:

    Es passiert ausschließlich im Anteil des " Ewigkeitsdepots "
    Das ist innerhalb der Geamtstruktur des Depots letztlich ein geringer Teil von Aktien von Unternehmen , deren Geschäftsmodell mich überzeugt , bei denen ich davon ausgehe , dass sie am Markt Bestand haben werden , die ich halten möchte und letztlich sind es Anteile , die vor 2009 notieren , also ( noch ) steuerbefreit sind .
    Ein "Ewigkeitsdepot" aus Gründen der Steueroptimierung kann zu suboptimalen Entscheidungen führen.

    Im vorliegenden Fall der Boeing-Aktie wäre es beispielsweise besser gewesen, die Position auf dem Gipfel der US-Immobilienblase (KGV 19, Aktienkurs > $100) komplett zu verkaufen und sofort wieder zu kaufen.
    Dies hätte nicht nur alle bis zu diesem Zeitpunkt angelaufenen Kursgewinne steuerfrei vereinnahmt, sondern zusätzlich
    • den Einstandspreis der Aktie auf den damaligen (überhöhten) Kurs gesetzt und
    • die damals im deutschen Steuerrecht noch gültige Spekulationsfrist von mindestens einem Jahr Haltedauer neu gestartet.
    Dadurch wäre es möglich gewesen, die Boeing-Aktie 364 Tage später (= Sommer 2008) erneut und diesmal mit Verlust zu verkaufen und sie sofort ein weiteres Mal zu kaufen.
    Der dabei realisierte Verlust hätte mit steuerpflichtigen Gewinnen anderer Positionen verrechnet werden können; dieser Vorteil ist aufgrund des mechanischen "ewigen" Festhaltens an dieser Position verloren gegangen. Und die erneut gekaufte Position hätte seit 2008 denselben steuerfreien Kursgewinn erzielen können wie eine seit 1997 gehaltene Position.

    Hinzu kommt, dass die Idee des "Ewigkeitsdepots aus steuerlichen Gründen" eine Wette auf die Stabilität der Steuergesetze in der Zukunft darstellt.
    Eine solche Stabilität ist jedoch nicht grundsätzlich gegeben: Bei der geplanten Reform der Besteuerung von Investmentfonds in Deutschland werden die bisher steuerfrei angelaufenen Kursgewinne voraussichtlich ihren Bestandsschutz verlieren. Kursgewinne aus Aktien sind von dieser Änderung bisher noch nicht betroffen - aber warum sollte dies in alle Ewigkeit so bleiben?

    Ein "Ewigkeitsdepot" manifestiert das permanente Ausschalten des Gehirns und dadurch den Verzicht darauf, auf Änderungen der Realität reagieren zu können.
  • :) :)
    Ich verstehe deine Aufgeregtheit , aber lass bitte diese belehrenden Nachbetrachtungen , sie hätten doch vorausgesetzt , dass man hellseherische Fähigkeiten besitzt .

    Es kann doch nicht dein Ernst sein eine Strategie im Nachhinein aufzuzeigen um daraus einen Grundsatz abzuleiten .

    Was die Steuern angeht , so habe ich bewusst ein noch in Klammern gesetzt , solltest du gelesen haben ..

    ""also ( noch ) steuerbefreit sind""

    Ein Narr , der da glaubt , es könne sich an Steuergestzen nichts ändern , allemal vor dem Hintergrund eines scheiternden Wohlfahrtstaates .

    Und das YOC ist nunmal Top , auch wenn es mathematisch irritiert ;) und wenn du auf Realitäten im Anlagegeschäft reagieren willst , wird es ohnehin zu spät sein , die Zukunft wird gehandelt . es sei denn man , wie hast du so schön geschrieben :) , ach ja , man manifestiert das permanente Ausschalten des Gehirns , was eigentlich auch schon wieder ein wenig gespuckt ist . ;)

    Also , du sollst es nicht nachmachen , du musst es auch nicht akzeptieren , aber tolerieren solltest du schon dass es durchaus andere Anlagemodelle gibt , lass es einfach so stehen .
  • Pro schrieb:

    Ich verstehe deine Aufgeregtheit , aber lass bitte diese belehrenden Nachbetrachtungen , sie hätten doch vorausgesetzt , dass man hellseherische Fähigkeiten besitzt.
    Um zu erkennen, dass das KGV einer Aktie um 35% über seinem historischen Durchschnittswert liegt, benötigt man keine hellseherischen Fähigkeiten.

    Pro schrieb:

    Und das YOC ist nunmal Top , auch wenn es mathematisch irritiert ;)
    YOC ist Pippi-Langstrumpf-Arithmetik: Du teilst heutige Dollars durch 1997er-Dollars.

    Das, was Du dabei misst, ist nicht etwa Dein Anlageerfolg, sondern zu einem wesentlichen Anteil die kumulierte Inflationsrate der letzten 20 Jahre.

    Außerdem hat YOC keinerlei praktischen Nutzen, weil man die Aktie nicht heute zum Kurs von 1997 kaufen kann. Das einzige, was man damit tun kann, ist, sich sein Investment schönzureden.

    Für den tatsächlichen Anlageerfolg spielt es keine Rolle, ob eine Aktie
    1. 2% Dividende ausschüttet und um 5% im Wert (und der Ausschüttung) steigt oder
    2. 5% Dividende ausschüttet und um 2% im Wert (und der Ausschüttung) steigt,
    weil ich (abgesehen von der vorgezogenen Besteuerung der Dividende) im zweiten Fall mit der höheren Dividende pro Jahr die Stückzahl um zusätzliche 3% erhöhen kann.
    Beide Investments haben jedoch deutlich unterschiedliche YOC-Werte, die aber weder über den Anlageerfolg noch über die aktuelle Rendite der Depotposition irgendetwas aussagen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Bereinigung ()

  • Da du scheinbar keinen ( wenig ) Humor hast , nur so war der Hinweis auf YOC zu verstehen , smilies erkennt man ja ,schlage ich vor , dass wir es jetzt dabei belassen .

    In meinem Berufsleben begegnet mir so etwas häufiger , eigentlich eine Eigenart der Architekten , wir pflegen dann den Hinweis zu geben" wenn wir schon nicht in Freundschaft miteinander umgehen , dann lass es uns in Frieden tun " eigentlich überflüssig in einem Forum , welches den Gedanken freien Raum lassen sollte .

    War jetzt Ironie , ich weiß , aber dafür spuckst du ab und zu .
  • Bereinigung schrieb:

    Für den tatsächlichen Anlageerfolg spielt es keine Rolle, ob eine Aktie

    2% Dividende ausschüttet und um 5% im Wert (und der Ausschüttung) steigt oder

    5% Dividende ausschüttet und um 2% im Wert (und der Ausschüttung) steigt,
    Diesen Hinweis hatte ich nicht mehr auf dem Schirm.
    Steuern muss ich so oder so abführen. Entweder auf den erzielten Kursgewinn beim Verkauf oder auf die Ausschüttung.
  • Pro schrieb:

    ..." eigentlich überflüssig in einem Forum , welches den Gedanken freien Raum lassen sollte .
    Dem Irrglauben bin ich vor kurzem auch erlegen. Mittlerweile wurde ich dieser Utopie beraubt. Hier geht es um eine bestimmte Vorgehensweise und diese möglichst transparent und für andere nachvollziehbar darzustellen. Das ist doch prima & deckt hoffentlich möglichst viele Leserbedürfnisse hier. One way or the highway.
  • Juanito schrieb:

    Pro schrieb:

    ..." eigentlich überflüssig in einem Forum , welches den Gedanken freien Raum lassen sollte .
    Dem Irrglauben bin ich vor kurzem auch erlegen. Mittlerweile wurde ich dieser Utopie beraubt. Hier geht es um eine bestimmte Vorgehensweise und diese möglichst transparent und für andere nachvollziehbar darzustellen. Das ist doch prima & deckt hoffentlich möglichst viele Leserbedürfnisse hier. One way or the highway.
    Oooh , das habe ich nicht mitbekommen .

    Immerhin kenne ich einige deiner Beiträge und Frust sollte eigentlich nicht dein Ding sein .

    Man kann zu Bereiniger alias .... .... sagen was man will , aber grundsätzlich ist es eine bemerkenswerte Arbeit , die er hier abliefert und die Tatsache , dass man solche Leute braucht nicht nur weil sie liefern sondern eben auch weil sie so überzeugt von dem sind , was sie tun .

    Für mich ist es eine Bereicherung ..., dass er ab und zu durchaus rechthaberisch wirkt und in der Tat beleidigen kann , ich nenne es immer spucken , was solls ;) .

    Ausgeprägte Individuen haben diese Eigenart , wie schon zuvor beschrieben , ich muss auch im Berufsleben damit klarkommen und ich kann es auch , schon mal mit namhaften Professoren gebaut , du würdest dich wundern , welche Attiiüden da aufkommen .

    Nimm es locker , halte dagegen , schreib weiter , ich habe deine Beiträge immer gern gelesen und vom Fach bist du doch ohnehin .
  • Pro schrieb:

    Da ich mich nicht mehr uneingeschränkt aktiv mit Investitionen auseinandersetzen muss , jedenfalls nicht mehr unbedingt zum Vermögensaufbau ,ist das eine Vorgehensweise , die ich in Abwandlung des bekannten Begriffs " Gewinne muß man laufen lassen " , praktiziere .

    Wie schon angemerkt bei wenigen Investments , die seit etlichen Jahren laufen ,schließlich müssen sie ja auch entsprechende Performance zeigen , erst bei 100 % Gewinn beginnt der Ausstieg .

    Es passiert ausschließlich im Anteil des " Ewigkeitsdepots "
    Das ist innerhalb der Geamtstruktur des Depots letztlich ein geringer Teil von Aktien von Unternehmen , deren Geschäftsmodell mich überzeugt , bei denen ich davon ausgehe , dass sie am Markt Bestand haben werden , die ich halten möchte und letztlich sind es Anteile , die vor 2009 notieren , also ( noch ) steuerbefreit sind .

    Die jeweiligen Investitionen werden herausgezogen und in " sichere " Anlagen investiert .

    So ein Verhalten impliziert demnach , dass man davon ausgeht , in den Positionen keine Verluste mehr zu machen , allenfalls geringere Gewinne , Verlust nur , wenn das Unternehmen failt , fortlaufend sind Dividendenausschüttungen , das yoc ist natürlich top ;)

    Ich denke so etwas kann man nur machen , wenn man Vermögensaufbauphasen hinter sich hat und zum großen Teil in die Sicherungs-und Bewahrungsstrategie einschwenkt .
    Für mich gibt es kein statisches Depot , allenfalls zu Beginn , in der Phase des Vermögensaufbaus , irgendwann muss ein Depot in der Struktur verändert werden , muss andere Assets beinhalten unter anderem auch Perpetuum-Anteile .
    Habe den Disput um die Einschätzung von Boing und des jeweiligen eigenen erfolgverprechenden Investitionsansatzes erst jetzt mitbekommen.
    Da Deiner erfolgreich zu sein scheint, kann es nicht schaden, diesen auch zu verstehen, vielleicht kann man etwas übernehmen.

    Den Schlußsatz des obigen Kommentars verstehe ich überhaupt nicht. Was hat letztlich die Investitionsdauer mit einem erfolgreichen Vermögensaufbau zu tun? Und wie wird der Hinweis auf Perpetuum-Anteile zur offensichtlichen Risikominimierung, zum Substanzerhalt des aufgebauten Investitionsvermögens heute konkret realisiert? Hybrid-Anleihen und/oder Nachrang-Anleihen aus dem Finanzbereich?
    Ist die Blütezeit bei derartigen Anlagen denn nicht vorbei oder kann man derartige Investitionen als sichere Anlagen ansehen, wenn man mit "Kindersicherng" investieren kann? Das Verhalten der BB-ler ist für mich bezüglich Risiko nicht einschätzbar.