Boeing Co. / US0970231058

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    • Boeing Co. / US0970231058

      EPS-Bereinigung für (und durch) The Boeing Company

      Boeing veröffentlicht in seinen 8-k-Reports sowohl ein "reported EPS" nach GAAP als auch ein bereinigtes "Core EPS (non-GAAP)":


    • finisher schrieb:

      Das Wertschöpfungspotential finde ich interessant. Was sagt es über Boeing aus?

      Das wäre die "Performance" der Aktie, wenn das Unternehmen keine Schwankungen bei der Marge aufweisen würde.
      2,8% zusätzliche eigene Aktien (durch Reinvestition der Dividende in Boeing-Aktien; Steuern auf die Dividende und Gebühren für die Wiederanlage sind keine Eigenschaft der Aktie selbst) bei einer um 2,1% geschrumpften Aktienzahl (nach dem durchschnittlichen jährlichen Rückkauf) und einem um 4,5% gestiegenen Umsatz = Gewinn pro Aktie (bei konstanter Marge) bewirken eine jährliche Steigerung des theoretischen Beteiligungswerts um den Faktor 1,045 * 1,028 / (1 - 0,021) = 1,0973.

      Das EPS-Wachstum eines konkreten Zeitintervalls ist jedoch margen-schwankungs-behaftet und (bei konstanter Aktienzahl) insbesondere höher als das Umsatzwachstum, wenn man den Startpunkt so wählt, dass dort die Marge niedriger ist als beim Endpunkt.
      Da der Endpunkt nun aber aktuell das Margen-Maximum kennzeichnet, ist es kaum möglich, dies nicht zu tun (außer man setzt den Startpunkt gezielt auf das Jahr 2007 = den Gipfel der US-Immobilienblase, wo die Marge genauso hoch war wie für 2017e prognostiziert).

      Im Klartext: Das EPS-Wachstum stellt die Boeing-Aktie derzeit bei fast jedem verwendeten Zeitraum zu positiv dar, weil es unterstellt, dass die Marge zukünftig über das aktuelle Maximum hinaus weiter wachsen wird (denn wir schreiben bei einer Extrapolation der EPS-Entwicklung ja insbesondere die Verdoppelung der Marge von 2005-2017e in die Zukunft fort, genau wie bei dieser Aktie).
      Dieses Problem haben wir bei allen Zyklikern auf deren Margen-Maximum (während bei defensiven Geschäftsmodellen die Marge keine so starken Schwankungen aufweist - weder im Boom nach oben noch in der Krise nach unten).

      Das, was innerhalb des Margen-Intervalls des Geschäftsmodells (also unter der Annahme, dass die Marge sich langfristig nicht verbessert) für das EPS-Wachstum nachhaltig zur Verfügung steht, ist im Wesentlichen das Umsatzwachstum pro Aktie (Zukäufe auf Kredit sind hierbei zulässig, wobei eine deutliche Änderung der Verschuldungssituation jedoch genau wie eine deutliche Änderung der Marge nicht wiederholbar ist) inklusive der Aktienrückkäufe.
      Für eine Ausweitung der Marge wäre eine Verbesserung der Wettbewerbsposition erforderlich - eine Erhöhung der Produktivität allein reicht nicht aus, wenn die Konkurrenz diese ebenfalls schafft und dann auf der bisherigen Marge beharrt, um dadurch Marktanteile zu gewinnen.

      Boeing ohne Margenschwankungen wäre eine "7+3"-Aktie (7% p. a. EPS-Wachstum plus 3% p. a. Dividendenrendite jeweils auf ganze Prozentpunkte gerundet), kann also langfristig ungefähr die Aktienmarktperformance abliefern (die 7% p. a. sind die Steigung der Linie aus den türkisfarbenen Kringeln, die Dividende gibt es oben drauf).

      Innerhalb eines Wirtschaftszyklus (d. h. wenn man die Aktie "unten" kauft und "oben" verkauft) sind zusätzliche 100% über "gelungenes Markttiming" möglich, wenn man die Margenverdoppelung mit einsackt.
      Da man die Extrempunkte in der Regel nicht exakt treffen wird, müsste man versuchen, die Wahrscheinlichkeit für das Erwischen der "Welle" zu erhöhen, indem man auf die "Spitzen" verzichtet, also beispielsweise die Boeing-Aktie bei einer operativen Marge unter 5% kauft und bei einer operativen Marge über 8% verkauft (das sind auch schon zusätzliche 8 / 5 - 1 = +60% pro Wirtschaftszyklus und damit so viel wie die Summe aller Dividenden der nächsten 15 Jahre bei einer jährlichen Dividendensteigerung um 7%).

      Das Verblüffende am Boeing-Chart ist, dass der "perfekte" Markt die türkisfarbene Linie komplett ignoriert und jeweils die aktuelle Bewegung unkritisch fortschreibt (obwohl dies im Boom eine permanente Margenausweitung und in der Krise eine permanente Margenschrumpfung impliziert), also in beide Richtungen übertreibt. In solchen Phasen dominieren Bewegungstrader die Preisbildung gegenüber Bewertungsinvestoren.
      Dadurch fallen die Kursschwankungen noch einmal deutlich stärker aus als die Schwankungen der Marge allein, wie man an den KGVs der Jahre 2007 und 2009 sehen kann (wo die Aktienkurse die Bewegung der ja bereits margen-behafteten EPS-Linie aus den hellblauen Quadraten in beide Richtungen überzeichnet haben).

      Dieser Beitrag wurde bereits 20 mal editiert, zuletzt von Bereinigung ()

    • Bereinigung schrieb:

      finisher schrieb:

      Das Wertschöpfungspotential finde ich interessant. Was sagt es über Boeing aus?

      Das Verblüffende am Boeing-Chart ist, dass der "perfekte" Markt die türkisfarbene Linie komplett ignoriert und jeweils die aktuelle Bewegung unkritisch fortschreibt (obwohl dies im Boom eine permanente Margenausweitung und in der Krise eine permanente Margenschrumpfung impliziert), also in beide Richtungen übertreibt. In solchen Phasen dominieren Bewegungstrader die Preisbildung gegenüber Bewertungsinvestoren.
      Dadurch fallen die Kursschwankungen noch einmal deutlich stärker aus als die Schwankungen der Marge allein, wie man an den KGVs der Jahre 2007 und 2009 sehen kann (wo die Aktienkurse die Bewegung der ja bereits margen-behafteten EPS-Linie aus den hellblauen Quadraten in beide Richtungen überzeichnet haben).
      Das waren wohl damals die Zeiten , die geprägt waren von den Erwartungen des Dreamliners und danach von der totalen Enttäuschung , die zu diesen Ausschlägen am Aktienmarkt geführt haben .

      So etwas wie hier in 2007 hat es mehrmals gegeben ..

      ""Dreamliner-Besteller fordert Entschädigung von Boeing
      Probleme mit der Montage: US-Flugzeughersteller Boeing muss den Termin für die Auslieferung seines neuen Langstreckenfliegers 787 Dreamliner um sechs Monate hinausschieben. Der erste Abnehmer fordert bereits Schadenersatz. ""

      Ab da gab es , wie du richtig darstellst 8 Jahre lang eine Durststrecke , erst danach ging es wieder aufwärts .

      Die Aktie hat in den letzten 5 Jahren rd. 170 % zugelegt , die Dividenden haben sich in den letzten vier Jahren mehr als verdoppelt von 1,45 auf 3,89 Euro .

      Das derzeitige Trump credo "Amerika First " wird ihr m.E. kaum schaden aber das soll jeder so einschätzen , wie er es für richtig hält .

      Sehr schöne Darstellung , die du da gemacht hast , hätte ich auch vermutlich so nicht hinbekommen , wenn du gestattest , herzlichen Dank , habe ich so noch nicht gesehen .
    • Pro schrieb:

      Das derzeitige Trump credo "Amerika First " wird ihr m.E. kaum schaden
      Das ist wohl der Grund für den erwarteten Margensprung auf über 9% ab 2017e.

      Das Bewertungsmaximum (KGV 20) von Anfang 2015 könnte eine erneute Seitwärtsbewegung von ca. 8 Jahren eingeläutet haben, denn irgendwann wird auch Boeing wieder eine Krise erleben und auf eine Marge um die 4-5% zurückfallen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bereinigung ()

    • Man sollte auch auf den außergewöhnlichen Verlauf der Dividendensteigerungen hinweisen , allein der Zeitraum von 2012 bis 2016 weist eine Steigerung von etwa 260 % aus , in Euro , wobei natürlich die Dollarstärke eine Rolle spielt .
      Wenn man bei Dollar bleibt , ist es immerhin noch eine beachtliche Steigerung von etwa 190 % .
    • Pro schrieb:

      Man sollte auch auf den außergewöhnlichen Verlauf der Dividendensteigerungen hinweisen
      ... um was zu erreichen?

      Die Verdoppelung der Ausschüttungsquote für ein Unternehmen mit demnächst negativem Buchwert pro Aktie ist keine Heldentat, sondern bestenfalls Stoff für Tankstellen-Unterhaltungen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Bereinigung ()

    • Na dann eben hier , irgendetwas funktionierte zuvor nicht .

      Stellungnahme und Bewertung von Boeing aktuell..

      ""Die Gewinnprognosen pro Aktie sind heute höher als vor sieben Wochen.
      Dieser positive Trend hat am 20.01.2017 bei einem Kurs von 159,53 eingesetzt .

      Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet .""

      Alles Knalltüten , die so etwas öffentlich mitteilen .
    • Pro schrieb:

      Alles Knalltüten , die so etwas öffentlich mitteilen .
      Knalltüten sind das bestimmt keine, wenn sie für die Veröffentlichung solcher Meinungen bezahlt werden.

      Altruistische Motive würde ich ihnen allerdings nicht unterstellen wollen: Am lautesten trommeln die Banken für Aktien, zu denen sie passende Milchmädchen als Abnehmer suchen.
    • Insiderhandel ist wieder etwas Anderes, nämlich Agieren auf der Basis von Wissen aus dem betreffenden Unternehmen, das den übrigen Aktionären nicht zugänglich ist (also nicht über eine Ad-Hoc-Meldung oder eine andere offizielle Publikation des Unternehmens veröffentlicht wurde).
      Insiderwissen wäre beispielsweise, wenn ein Mitarbeiter der Bank genauer wüsste, wie sich die Auftragseingänge (und vor allem die daraus resultierenden Margen!) von Boeing in den letzten Monaten entwickelt haben, als dies den Quartals- bzw. Jahresberichten zu entnehmen ist. Oder wenn er schon heute wüsste, welche Strafzölle China im Falle eines Handelskriegs mit den USA gegen Boeing verhängen wird, weil er jemanden im chinesischen Wirtschaftsministerium kennt, der das weiß.

      Eine Bank benötigt kein Insiderwissen, um eine Aktie des eigenen Bestandes für überbewertet zu halten, sondern lediglich ein Bewertungsverfahren, das zu einem anderen Ergebnis gelangt als die aktuelle Marktmeinung - genau wie die Bewertungsverfahren, die wir hier diskutieren.
      Wenn eine Bank eine Aktie für stark unterbewertet hält, dann muss sie diese Aktie logischerweise kaufen - und zwar bevor sie ihre Meinung veröffentlicht, denn sie will sich ja mit einer hinreichend hohen Stückzahl eindecken und sich den Kaufpreis nicht durch vorzeitige Werbung kaputt machen.

      Aktienempfehlungen (vor allem durch kapitalstarke Anleger) sagen also im Wesentlichen etwas darüber aus, welche Aktien diese Anleger bereits im Depot haben (also genau das, was @Pro hier tut) - nicht aber, seit wann dies der Fall ist, zu welchem Kurs sie gekauft wurden und bei welchem Kurs sie wieder verkauft würden.
      Und Aktienempfehlungen durch "Ewigkeitsanleger" sagen letzten Endes nur aus, dass der Anleger sich über die Bewertung der Aktie gar keine Meinung bildet, weil er sie "um jeden Preis" im Depot halten wird.

      Selbst die von den Banken veröffentlichten Kursziele sind für letzteren Aspekt nicht nutzbar, weil diese Kursziele erstens mit einer (üblicherweise nicht kommunizierten) zeitlichen Komponente (12-18 Monate?) versehen sind, zweitens im Falle von bis dahin steigenden bzw. sinkenden Gewinnen des Unternehmens auch nach oben bzw. unten angepasst werden (und zwar zuerst intern) und drittens gar nicht unbedingt exakt erreicht werden müssen, weil der Großanleger versuchen wird, so viele Aktien wie möglich so nahe wie möglich an dieser Kursmarke zu verkaufen - denn je höher die (vom Anleger gemessene) Überbewertung als Produkt aus Stückzahl mal Kursaufschlag, umso höher die entstandene Blase, deren Platzen man durch einen Ausstieg vermeiden möchte.
      Es kann also Sinn ergeben, eine überbewertete Position bereits vor dem exakten Erreichen des Kursziels zu verkleinern, um das Volumen der entstandenen Bewertungsblase in Grenzen zu halten. Denn nichts wäre schlimmer, als wenn der Kurs 1% vor dem Kursziel drehen und der gesamte Kursgewinn sich wieder in Luft auflösen würde. Wer schon mal eine gescheiterte Übernahmespekulation mitgemacht hat, weiß, was ich meine.

      Das Hamsterrad-System (ebenso wie die "Gier"-Funktion) unterscheidet sich von solchen Empfehlungen dadurch, dass es die Qualität (EPS-Wachstum & Robustheit) und die Bewertung einer Aktie (KGV-Quotient) separat misst und die Verhältnismäßigkeit beider Aspekte zu einer Gesamtbewertung zusammenfügt: Eine sehr gute Aktie darf etwas mehr als ihren historischen Durchschnittswert kosten, um 200 Hamsterrad-Punkte zu erreichen, während eine wachstumsschwache bzw. zyklisch anfällige Aktie ihre Defizite durch eine entsprechend starke Unterbewertung kompensieren muss.
      Die aktuelle Marktbewertung (aktuelle durchschnittliche KGV-Quote der 204 Aktien meines Hamster-Klons: 112%) bewirkt immerhin, dass alle 40 Aktien mit einer KGV-Quote von weniger als 100% in der oberen Hälfte der Liste landen (was sie jedoch nicht automatisch zu Kaufkandidaten macht, wenngleich immerhin 25 dieser 40 Aktien mehr als 200 Hamsterrad-Punkte schaffen - von den Aktien mit mehr als 120% KGV-Quote schafft nur eine einzige Aktie diesen Wert, weil sie gleichzeitig ihren Buchwert schnell steigert, in hohem Tempo eigene Aktien zurückkauft, super-robust mit 8% p.a. wächst und eine kleine, aber rasch steigende Dividende ausschüttet - so sehen "Systemlieblinge" des Hamsterrads aus).

      Würde man die Hamsterrad-Logik um ein fest definiertes Verfahren für "kaufen" und "verkaufen" erweitern (also beispielsweise "Kauf über 200 Punkte" und "Verkauf unter 140 Punkte"), dann könnte man für jede Aktie durch Ausprobieren die entsprechenden Kursmarken ermitteln. Nach dieser Vorgehensweise liegt Boeing mit aktuell 167,5 Punkten auf einer soliden Halteposition (das gute Wachstum, die akzeptable Robustheit und die deutliche Überbewertung ergeben zusammen nur eine durchschnittliche Punktzahl auf Augenhöhe mit PepsiCo, Procter&Gamble, Henkel und Nestlé), was zunächst einmal keinen Handlungszwang begründet.
      Andererseits liegt der Durchschnittswert der 204 Aktien meines Hamster-Klons aktuell bei 169,8 Punkten - Boeing ist also auf Position 108 dieser Liste in der schlechteren Hälfte aller von mir beobachten Aktien. Wenn ich also ein Depot aus weniger als der Hälfte aller für mich interessanten Aktien konstruieren will, dann wird Boeing darin keinen Platz finden, weil es genügend "kleinere Übel" gibt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von Bereinigung ()

    • Gute Zusammenfassung mit sachlicher Darlegung ,danke dafür , du hast Stoxx animiert , deinen Beitrag zu verlinken und ich hoffe doch sehr , dass allmählich mehr Diskutanten auftauchen werden.

      Stoxx Zitat....
      ""Interessierte sollten -mal wieder- einen Blick auf die Seite werfen: Hamsterrad Aktienbewertungssystem B ewertung von Unternehmen nach fundamentalen Kriterien
      Neben dem WPF ist das Hamsterrad Aktienbewertungssystem das Beste, was man aktuell -für eine kleine, aber nicht zwingend notwendige Spende- bekommen kann. Wer an der Bewertung von Unternehmen nach fundamentalen Kriterien interessiert ist und aktiv mitmachen will -aber nicht muss-, kommt nicht daran vorbei, einen Blick auf die Seite zu werfen.
      "Trust me, believe me! No fake, it's a fact, it's true!" ""

      Es ist eine meiner Zeitintensivsten Arbeiten in den letzten Wochen gewesen eine Ausstiegphase zu simulieren , ich habe sheets erstellt , die mich vor Debakel wie 2003 oder 2008 bewahren sollen , so etwas macht eben auch ein Ewigkeitsanleger ;) .

      Robuste Werte mit anscheinend geringer Fallhöhe zu reduzieren oder gar zu eliminieren , zerreißt einem fast das Herz , hinzu kommen natürlich die Vorteile der Besteuerung von Altanlagen , die z.T. dabei aufgegeben werden .
      Ich bin noch nicht durch mit meinen Überlegungen , ich hoffe nur so eine Art Königsweg zu finden und bereit zu sein , wenn die ersten Signale einen Ausstieg sinnvoll erscheinen lassen .

      Das Abfedern soll mal wieder , wie schon 2008 durch Anleihen geschehen .
      Die werden von mir systematisch aufgebaut, natürlich anders , tripple A ist nicht mehr , jedenfalls nicht mehr bei mir vertreten.
      Anlagebereiche unterscheiden sich durch Länder und Währungen , dabei ist alles vertreten , was dem Vokabular des Begriffs Diversifizierung gerecht wird , auch da bin ich noch nicht durch ist wie im richtigen Leben , Umbauten dauern :whistling:

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    • Pro schrieb:

      Robuste Werte mit anscheinend geringer Fallhöhe zu reduzieren oder gar zu eliminieren , zerreißt einem fast das Herz
      Die Fallhöhe hängt eben nicht nur an der Robustheit, sondern auch an der relativen Bewertung. Ob eine Aktie von 110% auf 80% ihrer normalen Bewertung fällt oder von 140% auf 80%, das ist ein Unterschied.

      Pro schrieb:

      hinzu kommen natürlich die Vorteile der Besteuerung von Altanlagen , die z.T. dabei aufgegeben werden.
      Nur falls diese Vorteile die nächsten deutschen Steuerreformen überleben würden.

      2018 sind allem Anschein nach die Aktienfonds dran, aber auch die Einzeltitel werden nicht "in alle Ewigkeit" verschont bleiben.
    • Pro schrieb:

      Gute Zusammenfassung mit sachlicher Darlegung ,danke dafür , du hast Stoxx animiert , deinen Beitrag zu verlinken und ich hoffe doch sehr , dass allmählich mehr Diskutanten auftauchen werden.
      Das hoffe ich auch. Aber: Man muss den Experten hier ausreichend Freiraum für ihre Expertisen lassen. Kommentare wie "Alles in Nestlé, Johnson & Johnson und ETF0815" sind hier fehl am Platz und fordern m. E. nicht die Motivation hier zu schreiben. Dann lieber nur lesen und ggfls. konkrete Fragen stellen.

      Ich bin sehr froh endlich ein Forum gefunden zu haben, in dem Fakten mehr Raum haben als Meinungen. Das soll und muss so bleiben.

      Des weiteren rufe ich hier registrierte Member auf, das Forum mit einem -wenigstens kleinen- Beitrag finanziell zu unterstützen.
      Den wirklich Aktiven geht es sicher nicht um das Geld und die Höhe der Summe, sondern vielmehr um die Geste.

      Ich als aktiver Leistungssportler (Amateur) -altersbedingt auf den letzten Metern meiner Laufbahn- konnte mir von netten Sprüchen und Schulterklopfern nie etwas kaufen und war über jede finanzielle Zuwendung dankbar, um meine Amateurkarriere voranzutreiben oder wenigstens weiterhin bestreiten zu können.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Stoxx ()

    • Das Consolidated Balance Sheet von Boeing für 2016 weist eine Bilanzsumme von $89,997 Mrd. und ein Total Shareholders' Equity von $817 Mio. aus, also eine Eigenkapitalquote von 0,91%.

      Verteilt auf 1,012,261,159 ausgegebene Aktien ergibt dies einen Buchwert von $0,81 bei einem aktuellen Kurs der Aktie von $177,37.
      Vor drei Jahren lag der Buchwert pro Aktie noch bei $19,90. Das war's nun also mit den rasanten Aktienrückkäufen.